picture

Die Big Idea

Entscheidungen werden nicht erzwungen

Eine einzigartige Eigenschaft des Lumina Learning-Fragebogens besteht darin, dass beide Enden einer Polarität separat gemessen werden. Im Gegensatz dazu werden bei den meisten auf Jung basierenden Instrumenten Fragen gestellt wie beispielsweise: Bevorzugen Sie es, auf eine Party zu gehen oder ein Buch zu lesen?. Durch diese erzwungene Entscheidung müssen die Befragten sich entweder als extravertiert (als Partygänger) oder als introvertiert (als Leser) erklären. Bei Lumina Spark müssen die Befragten keine erzwungene Entscheidung treffen, da jedes Konzept beider Seiten einer Polarität einzeln abgefragt wird. Auf diese Weise können die Befragten angeben, sowohl (nicht) gerne auf Partys zu gehen, als auch (nicht) gerne zuhause zu bleiben und Bücher zu lesen. Dies wird zusätzlich durch die Verwendung einer 5-Punkte-Likert-Skala unterstützt, die den Befragten noch mehr Möglichkeiten bietet, ihre Meinung exakt auszudrücken.

Die Big Idea - Beide Seiten einer Polarität messen

Die meisten Big 5-Modelle verwenden ebenfalls eine Likert-Skala, jedoch messen sie üblicherweise nur ein Ende einer Polarität. Beispielsweise wird Extraversion direkt gemessen, so dass das Fehlen von Extraversion oft als Introversion interpretiert wird. In ähnlicher Weise wird Verträglichkeit gemessen, so dass bei Abwesenheit von Verträglichkeit angenommen wird, jemand sei "nicht verträglich" (oder kritisch).

Im Gegensatz dazu kann bei Lumina Spark ein Nutzer Qualitäten beider Seiten einer Polarität für sich beanspruchen. Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass es für die Personalentwicklung in Organisationen von Vorteil ist, wenn beide Seiten einer Polarität entwickelt und integriert werden können.